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"Daddy's Home", das neue Album von St. Vincent:Ganz easy im Flokati

Wiegenlieder zum Weltuntergang: Annie Clark alias St. Vincent alias "The Benzo Beauty Queen".

(Foto: Michael Zackery/Universa)

Was war denn da los - und was hat das heute noch mit uns zu tun? Die Popkünstlerin "St. Vincent" blickt durch die Siebziger auf unsere taumelnde Gegenwart.

Von Jens-Christian Rabe

Die Siebziger sind von den ganz umsichtigen Zeitgeist-Historikern zuletzt ja immer mal wieder als so etwas wie das erste Jahrzehnt unserer Gegenwart erkannt worden. Es gibt tatsächlich ein paar ziemlich gute Gründe dafür. Es war schließlich das erste echte Pop-Jahrzehnt. Lustiger Sixties-Hippie-Unfug wie Schlaghosen, Knautschsamt, Riesenrevers, Monster-Kotletten, Selbstverwirklichung und Rockmusik prägte die Konsumkultur der Massen. Entsprechend explodierte die Zahl der Pop-Genres, die große Gleichzeitigkeit entsteht, von Glamrock über Softrock, Prog-Rock, Indie-Rock, Hard-Rock, Metal, Krautrock, Punk, Post-Punk, Elektropop bis Hip-Hop und Disco. Alles wird größer und großartiger, aber eben auch unübersichtlicher, vernischter, ideologisch irrlichternder.

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