Hilma af Klint und Wassily KandinskyAndere Welten

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Hilma af Klint "Altarbild, Gruppe X, Nr. 1", 1915
Hilma af Klint "Altarbild, Gruppe X, Nr. 1", 1915 The Moderna Museet, Stockholm

Die westliche Kunstgeschichte hat Spiritismus und Magie lange peinlich berührt ausgeblendet. Das wird gerade entschlossen geändert – auch mit feministischen Argumenten.

Gastbeitrag von Astrid Mania

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Mitte August ging in Düsseldorf die erste Ausstellung zu Ende, in der Hilma af Klint und Wassily Kandinsky einander gegenübergestellt wurden. Sie war „sehr erfolgreich“, so das Fazit der Kunstsammlung NRW. Anderes stand nicht zu erwarten: Die zur Pionierin der Abstraktion ausgerufene af Klint zieht mit ihren sinnlich-übersinnlichen Gemälden die Mengen geradezu magisch an. 2018/19 folgten mehr als 600 000 Menschen den Werken der Schwedin hinauf über die spiraligen Windungen des New Yorker Guggenheim Museums, was dies zur bisher erfolgreichsten Sonderschau eines Museums machen sollte, dem es an Besuchern nicht gerade mangelt.

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