Theaterfestival „Spielart“Die Welt an der Angel

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Irgendwo zwischen abgefeimtem Merkantilismus und Naturhymnus: „Ocean Cage“ aus Indonesien.
Irgendwo zwischen abgefeimtem Merkantilismus und Naturhymnus: „Ocean Cage“ aus Indonesien. Takuya Matsumi

Indigene Rituale, heilige Kühe und ein dicker Wal: Das „Spielart“-Festival in München zeigt Theater aus dem globalen Süden – und es macht Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Von Egbert Tholl

In der Muffathalle in München schwebt ein Wal. Ein Pottwal, lebensgroß, also etwa 20 Meter lang. Zwar ein aufblasbares Gummitier, aber von ungeheurer Wucht. Der Wal ist, neben dem Tänzer Siko Setyanto, Hauptdarsteller in der Performance „Ocean Cage“ von Tianzhuo Chen, die das Münchner „Spielart“-Festival eröffnet. Eine seltsame Produktion, überbordend, kitschig, voller Pathos und scheinbar folkloristischem Klimbim. Aber man kann das auch ganz anders sehen.

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