Soziologe Stephan Lessenich über die Mittelschicht:Der eingebildete Abstieg

Lesezeit: 7 min

Soziologe Stephan Lessenich über die Mittelschicht: Immer nur aufwärts: Von öffentlichen Schwimmbädern profitiert vor allem die Mittelschicht.

Immer nur aufwärts: Von öffentlichen Schwimmbädern profitiert vor allem die Mittelschicht.

(Foto: Regina Schmeken)

Zwischen Angst und Anspruch: Ein Interview mit dem Münchner Soziologen Stephan Lessenich über eine alarmierte Bevölkerungsgruppe, Abstiegsängste und den Abschied von der besseren Zukunft.

Interview von Sonja Zekri

Sie gilt als Garant für Stabilität, ja, als Gradmesser für die demokratische Verfasstheit eines Landes schlechthin: die Mittelschicht. Umso größer das Erschrecken, wenn diese Mitte - wie jüngst in Deutschland - meldet: Es geht uns schlecht. Eine Serie im Feuilleton prüft, warum das so ist. Wie wichtig ist die Mittelschicht für das Wohl eines Landes? Wie leben Länder mit junger, kleiner oder vorübergehend abhanden gekommener Mitte? In der ersten Folge beschreibt der Münchner Soziologe Stephan Lessenich die deutsche Mittelschicht als eine Bevölkerungsgruppe zwischen Angst und Anspruch, die radikaler ist, als sie selber wahrhaben will.

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