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Soziale Netzwerke:Illegaler Antikenhandel

Facebook und Instagram haben seit dem 23. Juni "den Tausch, Verkauf oder Kauf aller historischen Artefakte" verboten, so ein Facebook-Sprecher. Mehrere Untersuchungen hatten in den letzten Monaten gezeigt, dass die Netzwerke zu beliebten Plattformen für den Handel mit illegal ausgegrabenen Antiken geworden sind. Viele davon stammten aus dem Nahen Osten und Nordafrika.

Ebenfalls im Zusammenhang mit illegalem Antikenhandel hat die französische Polizei fünf Kunstexperten festgenommen. Darunter sollen laut einem Bericht von The Art Newspaper auch ein ehemaliger Kurator des Louvre und ein Angestellter des Auktionshauses Pierre Bergé sein. Bei dem Fall soll es um Hunderte Objekte mit einem Wert im zweistelligen Millionenbereich gehen, die aus Ägypten, Syrien, Jemen und Libyen stammen sollen.

© SZ vom 26.06.2020 / SZ

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