Rekordauktion in New York236 Millionen Dollar für ein Klimt-Bild

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Das „Bildnis Elisabeth Lederer“ konnte man sich vor der Auktion bei Sotheby's in New York ansehen.
Das „Bildnis Elisabeth Lederer“ konnte man sich vor der Auktion bei Sotheby's in New York ansehen. (Foto: CHARLY TRIBALLEAU/AFP)

Bei Sotheby’s in New York wurde mit einem Porträt von Gustav Klimt der bisher höchste Preis für ein Werk der modernen Kunst erzielt. Der Hype um Maurizio Cattelans goldene Toilette verpuffte hingegen.

Von Jörg Häntzschel

Ein goldenes Klo und ein berückendes Porträt eines jungen Mädchens in irisierendem, transparentem Kleid: Das waren die zwei sehr weit auseinander liegenden Pole der großen Herbstauktion bei Sotheby’s in New York am Dienstagabend. Dass Gustav Klimts Meisterwerk „Bildnis Elisabeth Lederer“ (1914-1916) Maurizio Cattelans Dekadenz-Gag „America“ (2016) preislich weit hinter sich lassen würde, war klar. Dass Klimts Porträt im Zuge eines mehr als 20-minütigen Bietergefechts mit einem Gesamtpreis von 236 Millionen Dollar zum teuersten Moderne-Werk aller Zeiten würde, während das Klo gerade mal zwölf Millionen Dollar einbrachte, überraschte jedoch. Gibt es doch noch Vernunft in der Welt?

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