Slash im Porträt:"Letztlich auch eine Frage der Authentizität"

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Warum es von Slash, bürgerlich Saul Hudson, erst jetzt ein Blues-Album gibt? "Ich war mit dem ganzen Karrierezeug zu sehr ausgelastet." (Foto: Gene Kirkland)

Warum Gitarrist Slash keine frauenverachtenden Songs mehr spielen kann - und warum manchmal doch. Eine Begegnung.

Von Jakob Biazza

Wie wäre es denn zur Abwechslung damit: Feminismus nach Slash? Stopp, nicht gleich den Kopf schütteln. Schon klar, Guns N' Roses, die Band, mit der der Gitarrist groß wurde, also etwa 100-Millionen-Alben-groß, und dann kam ja noch eine durchaus erfolgreiche Solokarriere, war nicht ganz direkt berühmt für ihre proto-intersektionalen Bemühungen um Frauenrechte im Los Angeles der Neunziger. Aber der Grund, warum es keinen B.-B.-King-Song auf Slashs neuem Album gibt, obwohl es ja in weiten Teilen eines mit Blues-Covern ist, der ist spannend - musikalisch und, Achtung: gesellschaftspolitisch.

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