Simon Rattle Der Mutmacher

Simon Rattle, hier bei einer seiner letzten Proben mit den Berliner Philharmonikern.

(Foto: Regina Schmeken)

Es mag hochtrabend oder naiv klingen, aber der Dirigent Simon Rattle zeigt bei seinem Abschied von der Berliner Philharmonikern: Musik kann tatsächlich Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen.

Von Reinhard J. Brembeck

Abschiede sind ein schwieriges Geschäft. Allein schon, weil sie nicht Alltag sind und deshalb niemand so recht damit umzugehen weiß. Als nun Simon Rattle am Mittwoch letztmals als Chef die Berliner Philharmoniker in der Berliner Philharmonie dirigierte (es folgt am Sonntag noch ein Freiluftkonzert in der Waldbühne), da war die Spannung von Anfang an greifbar. Während ein tropischer Sommertag die Stadt im Würgegriff hielt, herrschte drinnen im Saal eine geradezu an Hysterie grenzende Erwartung. Und das im kaltschnäuzigen Berlin.

Nur für Abonnenten

Lesen Sie die besten Reportagen, Porträts, Essays und Interviews der letzten Wochen.

Hier geht es zu allen SZ-Plus-Texten.

Dann ...