Digitaler Kapitalismus:Wir nennen es Befreiung

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Digitaler Kapitalismus: Die Zentrale von Google in Kalfornien.

Die Zentrale von Google in Kalfornien.

(Foto: imago images/xim.gs)

Das Silicon Valley setzt immer wieder auf ein großes "Wir"- Gefühl und betont den Nutzen für alle. Tatsächlich vertuschen die Tech-Firmen mit diesen alten linken Konzepten ihr akutes Gewinnstreben.

Von Adrian Lobe

Im Jahr 1989 behauptete der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama in einem Aufsatz das "Ende der Geschichte". Der ideologische Wettstreit zwischen den beiden Blöcken im Kalten Krieg sei erschöpft, das Modell der westlichen liberalen Demokratie obsiege. Fast wie die Ironie der Geschichte klingt es nun, wenn der Alibaba-Gründer Jack Ma, der reichste Mann im kommunistisch geführten China, drei Jahrzehnte nach Fukuyama sagt, man könne mit Big-Data-Analyse eine "Planwirtschaft 2.0" ins Werk setzen. Der Zugang zu Daten erlaube es, die "unsichtbare Hand" des Marktes zu finden.

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