Rapperin Shirin David:"Ich kenne einfach zu viele Frauen, denen die schlimmsten Dinge passiert sind"

Lesezeit: 8 min

Shirin David - Pressebilder 2021

Rapperin Shirin David: "Wir hatten einfach für nichts Geld. Wenn mir in einem Magazin ein Outfit gefallen hat, dann habe ich es ausgeschnitten und an meine Zimmerwand geklebt. Das war wie eine Vision: So soll es später mal sein."

(Foto: Universal Music)

Shirin David über Missbrauch im Rap und in der Gesellschaft, ihre Erfahrungen mit Armut, Opernbesuche und die Frage, warum man einen Eistee "Wet Peach" nennt.

Interview von Jakob Biazza

Eine Bedingung hat Barbara Schirin Davidavicius, genannt Shirin David: Sie wird keine Namen nennen. Damit hat die 26-jährige Rapperin zu viele schlechte Erfahrungen gemacht - Anfeindungen, Drohungen. Auch privat. Ihr gehe es um strukturelle Probleme im Deutsch-Rap und in der Gesellschaft. Nicht um Einzelpersonen. David ist als Youtuberin sehr berühmt geworden - 2,8 Millionen Abonnenten. Bei Instagram dürfte sie demnächst sechs Millionen haben. Früher hat sie in ihren Videos über Haare und Klamotten gesprochen, Schminktipps gegeben und auch ein paar fürs Leben. Dann wollte sie Musik machen und rappte, wirklich irre gut, unter anderem auf einem Song von Haftbefehl. Am Freitag ist ihr zweites, fantastisches Album "Bitches brauchen Rap" bei Universal erschienen. Ein Gespräch über den Machtwechsel im Männer-Genre Hip-Hop, Opernbesuche und eine Karriere wie ein Moodboard.

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