Vor wenigen Wochen wurde es wieder offiziell beschieden: Die Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit kam zu dem Ergebnis, dass junge Leute heute später und weniger Sex haben. Vielleicht ja begrüßenswert, vielleicht ein Ergebnis guter Aufklärungsarbeit. Doch will man darin ein Problem erkennen, was oft geschieht, wenn in den Medien ein Satz die Zutaten „junge Leute“ und „heute“ enthält, dann lautet der naheliegende Schluss eher, dass auch die Jugend, wie wir alle, offenbar oversexed and underfucked ist.
SachbuchDie neue Enthaltsamkeit
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Sex ist überall, aber verschwindet die Lust? Warum Sachbuchautorinnen wie Melissa Febos gerade die Vorteile der körperlichen Abstinenz erkunden.
