Sexroboter und KIIch wünschte, ich könnte dich berühren

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Sehnsucht nach Intimität und Begehren trifft auf hautähnliche Oberfläche: Wie nah kann man einer KI kommen?
Sehnsucht nach Intimität und Begehren trifft auf hautähnliche Oberfläche: Wie nah kann man einer KI kommen? Stephan Schmitz

Mensch liebt KI: Vor zwölf Jahren kam „Her“ in die Kinos – als melancholische Zukunftsvision. Heute kann sich jeder in seinen Whatsapp-Chatbot verlieben oder mit einem Sexroboter schlafen. Wie verändert das Intimität und Begehren?

Von Bernhard Heckler

In dem prophetischen Film „Her“ von Regisseur Spike Jonze aus dem Jahr 2013 verliebt sich die melancholische Hauptfigur Theodore Twombly (Joaquin Phenix) in eine künstliche Intelligenz mit dem Namen Samantha (gesprochen von Scarlett Johansson). In einer Szene entwickelt sich ein Gespräch zwischen den beiden darüber, wie es sich anfühlt, ein Mensch zu sein, zu einer sexuellen Begegnung: „Du fühlst dich für mich real an, Samantha.“ – „Danke, Theodore. Das bedeutet mir viel.“ – „Ich wünschte, du wärst jetzt in diesem Raum bei mir. Ich wünschte, ich könnte dich berühren.“ – „Wie würdest du mich berühren?“ Und so weiter, das Bild wird schwarz, die Stimmen beginnen zu vibrieren und zu zittern, der Atem geht schneller.

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