Serious GamesKomm, wir spielen Geschichte

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Aline Chalufour im Gespräch mit dem Zeugen Abraham Sutzkever: Die Optik von „Tribunal 45“ erinnert an Gerichtsszeichnungen.
Aline Chalufour im Gespräch mit dem Zeugen Abraham Sutzkever: Die Optik von „Tribunal 45“ erinnert an Gerichtsszeichnungen. (Foto: Playing History)

Auf dem Handy kann man jetzt die Nürnberger Prozesse nachspielen, am Computer mit Fritz Bauer Nazis vor Gericht bringen. Wird Vergangenes dadurch wirklich greifbarer?

Von Marie Gundlach

Nürnberg, 20. November 1945, Sitzungssaal 600: Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes beginnt, so viel Wissen aus dem Geschichtsunterricht bringen einige noch zusammen. Doch wie liefen die Verfahren ab, wer war beteiligt, welche Bedeutung hatten sie für das internationale Völkerrecht? Diese Fragen haben seither Ausstellungen, Bücher und Dokumentationen bearbeitet – nun, zum 80. Jahrestag, tut das auch ein Handyspiel. „Tribunal 45 – Working on Justice“ heißt es, programmiert wurde es im Auftrag des Memorium Nürnberger Prozesse, des Museums, das im Nürnberger Justizpalast an den Internationalen Militärgerichtshof erinnert.

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