SZ-Serie "Globalisierung am Ende?" (7) Ohne Rechte gibt es keine Freiheit

Christian Felber kämpft für einen faireren Handel und will Firmen belohnen, die dem Gemeinwohl dienen. Denn noch immer rentiert sich aus seiner Sicht das Foulspiel.

Interview von Alex Rühle

Christian Felber, geboren 1972, ist Initiator der Gemeinwohlökonomie und des Projekts "Bank für Gemeinwohl". Im März erschien sein neues Buch "Ethischer Welthandel. Alternativen zu TTIP, WTO & Co" (Deuticke Verlag).

(Foto: imago/Rudolf Gigler)

Nach dem Fall der Berliner Mauer schien die Globalisierung unaufhaltsam zu sein. Für Befürworter wie für Kritiker wurde sie zum Begriff unserer Epoche. Eine Feuilleton-Serie fragt, ob die weltweite Verflechtung in der Ära von Donald Trump, von Populismus und neuem Nationalismus ins Stocken gerät - und wie es eigentlich weitergeht mit dem globalen Bewusstsein.

SZ: In Österreich forderten 135 Ökonomen, dass Ihr Foto aus einem Schulbuch entfernt wird. Sie standen da neben Ökonomen wie Marx, Meynard Keynes oder Milton Friedman. ...