Wenn Sebastian Haffners „Teufelspakt“ irgendwo, auf einem weit entlegenen Erdteil, handeln würde – auch dann wäre die Lektüre zu empfehlen. Haffner ist ein Meister des historischen Essays, seine Sätze schwungvoll und die Beobachtungen so eindringlich, wie man es selten in der deutschen Historiografie geboten bekommt. Das Thema, das Haffner 1967 in einem schmalen Buch verdichtete, betrifft uns jedoch wie kaum ein anderes. Es geht um die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts.
RusslandDieses Buch kommt genau im richtigen Moment
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Beispielhaft scharfsinnig erzählt Sebastian Haffner in „Der Teufelspakt“ die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen als großes historisches Drama. Jetzt erscheint eine Neuauflage.
Gastbeitrag von Martin Schulze Wessel
