Die Probleme, vor denen Schulen heute stehen, illustriert der Fall von William A., wie er in Gerichtsdokumenten heißt. A. ging im US-Bundesstaat Tennessee zur Schule. Er tat sich beim Lesen schwer, wurde untersucht. Ein Schulpsychologe diagnostizierte Dyslexie, eine Entwicklungsstörung des Lesens und Schreibens. A. kam in ein Förderprogramm für Schüler mit Lernbehinderungen. 2024 schloss er die Highschool mit einer passablen Note ab – ohne auch nur seinen eigenen Namen schreiben zu können. Die Eltern verklagten daraufhin die Schule.
Fragen des JahresSind Schulen überflüssig?
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Ja. Aber gerade braucht es sie dringender denn je. Ein Plädoyer für menschliches Denken und Lernen im KI-Zeitalter.
