Gerhard Schröder, die Currywurst und die VW-Kantine:Um die Wurst

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Gerhard Schröder, die Currywurst und die VW-Kantine: Gerhard Schröder, damals noch Bundeskanzler, bestellt 2003 in Berlin eine von ihm so geschätzte Currywurst.

Gerhard Schröder, damals noch Bundeskanzler, bestellt 2003 in Berlin eine von ihm so geschätzte Currywurst.

(Foto: Thomas Imo/imago/photothek)

Es geht um alles: Altkanzler Gerhard Schröder verfasst eine Tirade zur Rettung der Currywurst - und zeigt Wahlkämpfern von heute, wie politische Kommunikation gelingt.

Von Nils Minkmar

Als vor zwölf Jahren die Welt schon einmal gerettet werden sollte, bei der Klimaschutzweltkonferenz "Cop 21" in Kopenhagen, konnte man am kleinen Würstchenstand in der großen Halle des Kongresszentrums etwas beobachten. Schon damals stand es schlecht um den Planeten und uns Bewohner, aber Ergebnisse waren natürlich keine zu erwarten. Je mehr die ganze Sache ergebnislos zu enden drohte und je offensichtlicher wurde, dass selbst Barack Obama nichts vermochte, desto länger wurde die Schlange vor der Bude. Delegierte, Expertinnen, Politiker - sie alle suchten irdischen Trost in fetten, rosafarbenen dänischen Würstchen.

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