Schriftsteller Wörterherrscher

Abbas Khider erzählt, wie die deutsche Sprache und der Chamisso-Preis sein Leben und Schreiben verändert haben. Nun erhält er die letzte Auszeichnung dieser Art

Interview von Antje Weber

Dieses Lachen! Das grandios freie Gelächter von Abbas Khider bläst einen geradezu um. Dabei kann man an seinen Büchern, an seinem Leben ablesen, dass es auf der Welt nicht immer lustig zugeht. Khider, 1973 in Bagdad geboren, flüchtete nach einer Haft wegen politischer Aktivitäten in einer jahrelangen Odyssee durch mehrere Länder. Seit 2000 lebt er Deutschland, derzeit in Berlin, zuvor in München. Für seinen Debütroman "Der falsche Inder" bekam er 2010 den Chamisso-Förderpreis, in diesem Jahr erhält er den Hauptpreis ...