bedeckt München

Schriftsteller:Immer geradeaus

Was kommt hinterm Horizont: Matthias Politycki beim Training am Kaifu-Ufer in Hamburg.

(Foto: Marcus Vogel)

Von Bestzeiten, Tod und seinem neuen Buch "42,195": Ein Lauf um die Alster mit Matthias Politycki

Interview von Jochen Temsch

Kein Satellitenempfang! Der Himmel ist bedeckt. Doch Matthias Politycki will die anstehende Runde um die Alster hinterher am Computer analysieren, deshalb warten wir auf der Straße vor seiner Wohnung in Hamburg Eimsbüttel auf eine stabile Verbindung der GPS-Uhren. Der 60-jährige Schriftsteller trägt kurze, schwarze Tights, ein orangefarbenes T-Shirt, die Socken in der gleichen Farbe. Er ist schlank und fit. Politycki läuft so lange er schreibt, seit 45 Jahren; jetzt hat er endlich auch einmal darüber geschrieben: "42,195 - Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken", heißt sein bislang persönlichstes Buch. Es geht um die Kleinigkeiten des ungeheuren Läuferalltags, aber auch um die ganz großen Dinge des Lebens. An diesem Dienstag liest Politycki daraus im Literaturhaus (Beginn 20 Uhr). Endlich piepsen die GPS-Uhren. Also los!

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