LiteraturWeiter schreiben in der Ferne

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Die Schriftstellerin Atefe Asadi ist 2022 aus Iran nach Deutschland geflüchtet.
Die Schriftstellerin Atefe Asadi ist 2022 aus Iran nach Deutschland geflüchtet.
CC-BY-SA-4.0

Wenn Schriftsteller fliehen müssen, lassen sie auch ihre Sprache, ihre Inspirationsquellen und ihr Netzwerk zurück. Wie kann das Schreiben im Exil trotzdem funktionieren? Zum Beispiel im Tandem mit Judith Hermann oder Saša Stanišić.

Von Nina Schieben

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Die Hilflosigkeit, die sie am ganzen Körper spürte, als sie im Dezember 2022 aus Iran nach Deutschland geflüchtet war, hat Atefe Asadi nicht vergessen. „Ich hatte das Persische, meine Schreibinspirationen und alles verloren, was meine Arbeit zuvor getragen hatte“, sagt die 31-Jährige, die als Autorin und Übersetzerin in Hannover lebt. Zu dem Zeitpunkt schien es ihr unmöglich, „eines Tages einen kleinen Schritt innerhalb der Exilliteratur zu machen“. Der deutsche Literaturbetrieb, die Sprache, ja sogar die persischsprachige Diaspora, alles war ihr fremd.

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