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Schauspiel:Tagtraum der Freiheit

Zu den Worten der Mutter Erde lebt man in einem sanften Paradies, in dem Drogen und Hormonzufuhren aller Arten das Glück bestimmen und Eintracht schaffen.

(Foto: Jan-Pieter Fuhr)

Der Jubiläumsdiskurs geht weiter. Das Theater Augsburg überholt die Münchner Kammerspiele und zeigt mit "1968: Geschichte kann man schon machen, aber so wie jetzt ist's halt scheiße" eine sanfte Utopie auf

Von Egbert Tholl

Als Anfang Februar dieses Jahres an den Münchner Kammerspielen die "1968"-Revue Premiere hatte, konnte man einer Generation jüngerer Theatermacher beim vollendeten Scheitern zuschauen. Wobei, ganz vollendet war dieses nicht: Es gab einen Beitrag von Wojtek Klemm über den (kirchlichen) Widerstand in Polen, darin enthalten der beklemmende Auftritt eines Kinderchors. Da erreichte der bunte Abend für einen längeren Moment eine inhaltliche Dringlichkeit, die ansonsten in spaßbetonten Plattitüden unterging.

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