Salzburger FestspieleDie Zukunft ist eine Baustelle

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Dominik Dos-Reis, Karl Markovics und  Victoria Kraft in der Lesung aus Marina Davydovas Stück „Land Of No Return“ bei den Salzburger Festspielen
Dominik Dos-Reis, Karl Markovics und  Victoria Kraft in der Lesung aus Marina Davydovas Stück „Land Of No Return“ bei den Salzburger Festspielen SF/Konrad Fersterer

Die scheidende Schauspieldirektorin Marina Davydova verabschiedet sich mit einem rührend persönlichen Stück von den Salzburger Festspielen. Und das Schicksal der Institution bleibt ungewiss.

Von Egbert Tholl

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Zwei Mal in ihrem Leben musste Marina Davydova fliehen. Das erste Mal 1990 aus ihrer Heimatstadt Baku. Noch vor Ende der Sowjetunion war zwischen Aserbaidschan und Armenien der Konflikt um die Region Bergkarabach ausgebrochen (den jüngst Donald Trump mit dem nach ihm benannten Korridor glaubt befriedet zu haben). In Baku kam es zu einem Pogrom gegen die armenische Bevölkerung, auch das Grab von Davydovas Eltern wurde zerstört, 200 000 Armenier waren in der Region auf der Flucht.

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