Salzburger FestspieleDer Dreigroschen-Flop

Lesezeit: 4 Min.

Bettelopern-Kitsch: Der Salzburger "Mackie Messer" in Martin Lowes Neufassung ist laut und armselig.

Von Egbert Tholl

SZ bei Google bevorzugen

Das ist sie also, die Sensation der diesjährigen Salzburger Festspiele: Die "Dreigroschenoper" im klanglichen Gewand des 21. Jahrhunderts, eine "einmalige Experimentalfassung" mit einer neuen Orchestrierung des britischen Musical-Experten Martin Lowe. Das Erstaunliche daran ist, dass sie überhaupt stattfindet: Dem künstlerischen Leitungsteam - Lowe, Regisseur Julian Crouch sowie Co-Regisseur und Festspielchef Sven-Eric Bechtolf - gelang es, sowohl der Weill-Foundation wie auch den Brecht-Erben nach offenbar sehr detaillierten Gesprächen ein Placet für ihre Fassung abzuringen. Ändern mussten sie nur den Namen, das Ding heißt nun "Mackie Messer - eine Salzburger Dreigroschenoper". Neben dieser wird - als Zugeständnis an die Foundation? - in Salzburg konzertant auch die "Originalfassung" unter der Leitung von HK Gruber aufgeführt.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: