LiteraturHarter Junge

Lesezeit: 3 Min.

Salman Rushdie bei der Lit.Cologne.
Salman Rushdie bei der Lit.Cologne. Andreas Rentz/Getty Images

Salman Rushdie zeigt sich bei der Lit.Cologne resilient: Seine neuen Erzählungen handeln zwar vom Tod, aber er kann sich durchaus eine Wiedergeburt vorstellen – „als Ferrari“.

Von Alexander Menden

Im Laufe der Therapiesitzungen, welche Salman Rushdie zur Bewältigung des Attentats besuchte, das ihn am 12. August 2022 das rechte Auge und beinahe auch das Leben gekostet hatte, fiel dem Autor auf, dass er keines der typischen Symptome posttraumatischer Belastungsstörung aufwies. Er hatte weder Albträume, in denen der Angriff vorkam, noch erlebte er ihn im Geiste wieder und wieder. Rushdie fragte seinen Therapeuten, warum das so sei. „Weil Sie ein bad-ass motherfucker sind“, antwortete der Therapeut. „Ist das ein Fachausdruck?“, fragte Rushdie. „Ja“, sagte der Therapeut.

Zur SZ-Startseite

Literatur
:Spiel mir das Lied vom Tod

Der Erzählband „Die elfte Stunde“ versammelt Salman Rushdies erste literarische Arbeiten nach dem Attentat. Sie zeigen einen Weltautor im fortgeschrittenen Alter − und bei allerbester Laune.

SZ PlusVon Felix Stephan

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: