Salman Rushdie in Frankfurt:"Es ist leicht, pessimistisch zu sein"

Salman Rushdie in Frankfurt: Die Sache mit dem Attentat, habe er "doch persönlich genommen", sagt der noch immer ironiefähige Salman Rushdie auf der Frankfurter Buchmesse.

Die Sache mit dem Attentat, habe er "doch persönlich genommen", sagt der noch immer ironiefähige Salman Rushdie auf der Frankfurter Buchmesse.

(Foto: KAI PFAFFENBACH/REUTERS)

Die Welt sei in keinem guten Zustand, doch er bleibe Optimist: Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland seit dem Attentat wirkte Salman Rushdie geradezu bestürzend gut gelaunt.

Von Felix Stephan

Er verbringe wundervolle Tage in Frankfurt, sagte Salman Rushdie bei seinem ersten öffentlichen Auftritt auf der Buchmesse. Er verbringe sie fast ausschließlich mit Journalisten. Die Zuneigung war gegenseitig und die Freude groß, den Autor, der im August 2022 bei einem Literaturfestival auf der Bühne von einem Islamisten schwer verletzt wurde, in verhältnismäßig guter Verfassung zu sehen. Er sei froh, noch da zu sein, um darüber sprechen zu können, sagte Rushdie, aber knapp sei es gewesen.

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