Nach dem Attentat:Er schenkt einem gerne Wunder

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Nach dem Attentat: Anfang der Neunzigerjahre trifft unsere Autorin ihn auf einer Literaturveranstaltung: "der echte, leise sprechende, joviale Salman". Rushdie hier 1998 mit dem tschechischen Präsidenten Vaclav Havel und dessen Frau Dagmar in der Wohnung des britischen Dramatikers Tom Stoppard.

Anfang der Neunzigerjahre trifft unsere Autorin ihn auf einer Literaturveranstaltung: "der echte, leise sprechende, joviale Salman". Rushdie hier 1998 mit dem tschechischen Präsidenten Vaclav Havel und dessen Frau Dagmar in der Wohnung des britischen Dramatikers Tom Stoppard.

(Foto: imago stock&people)

Salman Rushdie kennt immer die richtigen Zaubersprüche - gegen Verlegenheit, gegen Furcht, gegen Schreibkrisen. Er muss sein Leben in Sicherheit zurückbekommen.

Gastbeitrag von A. L. Kennedy

Sein Leben wird nicht mehr dasselbe sein, aber er wird leben. Die Messerklinge, die sich schon so lange auf Salman Rushdie zubewegte, hat ihn nicht getötet. Er hat ein weiteres Auftreten des Terrorismus überlebt, dessen Macht er als die Kunst definierte, Furcht zu verbreiten. "Der einzige Weg, ihn zu besiegen, ist sich zu entscheiden, furchtlos zu sein."

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