SachbuchDie ganze Welt im Schwarzwald

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Ein kleiner Heilkurort von ideengeschichtlicher Bedeutung: Saig im Hochschwarzwald.
Ein kleiner Heilkurort von ideengeschichtlicher Bedeutung: Saig im Hochschwarzwald.
Imago/Zoonar/Jürgen Wiesler

Für Künstler, Verfolgte und Widerständler im 20. Jahrhundert war das Dorf Saig die ideale Anlaufstelle. Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther erzählen seine schillernde Geschichte in ihrem Buch „Das Dorf der Visionäre“.

Von Jens Hacke

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Wer hat schon mal von Saig gehört? Vermutlich nur einige wenige, die mit der Geografie des Hochschwarzwalds vertraut sind und die Gegend um den Titisee genauer kennen. Dass dieser kleine Heilkurort von ideengeschichtlicher Bedeutung sein, gar visionäre Beben verursacht haben soll, verkündet nun mit Lust an allerlei Vexierspielen die Literaturwissenschaftlerin Gunilla Eschenbach und ihr Mann, Musikwissenschaftler Rainer Bayreuther. Virtuos nehmen die beiden in „Das Dorf der Visionäre“ den Trend zum anekdotischen historischen Sachbuch auf, der seit den Bestsellern von Florian Illies oder Uwe Wittstock eine Vielzahl von Nachahmern gefunden hat.

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