RomanWäre Papa nicht Islamist geworden

Lesezeit: 4 Min.

Zwischen Paris, Saarbrücken und Bagdad: die Autorin Safia Al Bagdadi.
Zwischen Paris, Saarbrücken und Bagdad: die Autorin Safia Al Bagdadi.
Cyril ZANNETTACCI/Cyril Zannettacci / VU'

Eine humorvolle Familiengeschichte, und doch nie frei von den brutalen Kriegen in der Ferne: Safia Al Bagdadi erzählt in „Unser Haus mit Rutsche“ vom Großwerden zwischen Saarbrücken und dem Irak.

Von Nils Minkmar

SZ bei Google bevorzugen

Kriege in fernen Ländern verändern auch deutsche Familien. Davon erzählt der anregende, hochaktuelle und zugleich heitere Roman „Unser Haus mit Rutsche“, der im Saarbrücken der Jahrtausendwende spielt. „Babe“ nennt die Erzählerin ihren Vater Amir, den charismatischen und stadtbekannten Flaneur. Er stammt aus dem Irak. Zum Regime von Saddam Hussein stand er immer in Opposition, dennoch kritisierte er das rücksichtslose Vorgehen der USA gegen seine Heimat. Auch zwischen den Golfkriegen treffen Sanktionen gegen das Land die Schwächsten, und Luftangriffe machen keine Unterschiede zwischen militärischen und zivilen Zielen.

Zur SZ-Startseite

Literatur
:Kommt nur alle rein und lärmt

In ihrem Debüt „Oroppa“ entwirft die niederländische Autorin Safae el Khannoussi das Wimmelbild eines unbekannten Europas voller verschrobener Figuren. Kein Sehnsuchtsort, aber eine spektakuläre Schau.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: