Sachbücher Bücher des Monats Mai

Empfohlen werden Bücher der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete, darunter in diesem Monat Ernst Robert Curtius über Bildung und Lorenz Jäger über Walter Benjamin.

1 Fethi Benslama: Der Übermuslim. Was junge Menschen zur Radikalisierung treibt. Aus dem Französischen von Monika Mager und Michael Schmidt. Matthes & Seitz, 142 S., 18 Euro.

2 Ernst Robert Curtius: Elemente der Bildung. Aus dem Nachlass hrsg. von Ernst-Peter Wieckenberg und Barbara Picht. Mit einem Nachwort von Ernst-Peter Wieckenberg. Verlag C.H. Beck, 517 Seiten, 48 Euro.

3 Joachim Radkau: Geschichte der Zukunft. Prognosen, Visionen, Irrungen in Deutschland von 1945 bis heute. Carl Hanser Verlag, 544 Seiten, 28 Euro.

4-5 Karl Heinz Bohrer: Jetzt. Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie. Suhrkamp Verlag, 542 Seiten, 26 Euro. - Auswege eines Intellektuellen aus der banalen Gegenwart. Lorenz Jäger: Walter Benjamin. Das Leben eines Unvollendeten. Verlag Rowohlt Berlin, 398 Seiten, 26,95 Euro.

6 Julian Nida-Rümelin: Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration. Edition Körber-Stiftung, 248 Seiten, 20 Euro.

7 Ré Soupault: Katakomben der Seele. Eine Reportage über Westdeutschlands Vertriebenen- und Flüchtlingsproblem 1950. Hrsg. von Manfred Metzner. Verlag Das Wunderhorn. 64 Seiten, 17, 80 Euro.

8-10 Martha Nussbaum: Zorn und Vergebung. Plädoyer für eine Kultur der Gelassenheit. Aus dem Englischen von Axel Walter. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 408 Seiten, 29,95 Euro.

Karl-Siegbert Rehberg, Franziska Kunz, Tino Schlinzig (Hrsg.): Pegida. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und "Wende"-Enttäuschung. Analysen im Überblick. Transcript Verlag, 384 Seiten, 29,99 Euro.

Mathias Schreiber: Verräter. Helden der Finsternis von Judas bis Snowden. Zu Klampen Verlag, 184 Seiten, 18 Euro.

!Besondere Empfehlung des Monats Mai von Jutta Person: Michael Weichenhan, Andrea Polaschegg (Hrsg.): Berlin - Babylon. Eine deutsche Faszination. Verlag Klaus Wagenbach, 272 Seiten, 15,90 Euro.

Redaktion: Andreas Wang, NDR Kultur