DebatteWer Russland kritisiert, ist krank

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Buch um Buch widerlegt angebliche westliche Verzerrungen russischer Geschichte und Kultur: Szene von der Buchmesse in Sankt Petersburg.
Buch um Buch widerlegt angebliche westliche Verzerrungen russischer Geschichte und Kultur: Szene von der Buchmesse in Sankt Petersburg. Dmitri Lovetsky/AP

Auf Gegenwind reagiert der Kreml mit einem Trick: Sie hassen uns, weil sie uns fürchten. Warum funktioniert das Propaganda-Narrativ der „Russophobie“ gerade so gut?

Gastbeitrag von Riccardo Nicolosi

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Die politische Rhetorik des Putinismus besteht aus einem Geflecht von Narrativen, Begriffen und ideologischen Versatzstücken. Sie bilden ein zwar paranoides, jedoch in sich kohärentes Weltbild und lassen sich zugleich mühelos an wechselnde politische Kontexte anpassen. Zu den wirkmächtigsten Begriffen dieses Vokabulars gehört die „Russophobie“. Wer Russlands Krieg gegen die Ukraine verurteilt, die Repression gegen Oppositionelle kritisiert oder die imperialen Ambitionen des Kreml benennt, sieht sich rasch dem Vorwurf ausgesetzt, nicht aus politischen oder moralischen Gründen zu handeln, sondern von einer Russophobie getrieben zu sein – einer Mischung aus Angst vor Russlands Macht und Hass auf seine Existenz.

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„Maybrit Illner“
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Maybrit Illner will ausloten, ob die Europäer jetzt endlich die Chance haben, auf Frieden in der Ukraine hinzuwirken. Doch dann lässt sie den 97-jährigen Klaus von Dohnanyi widerlegten Unsinn erzählen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

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