Ausladung von Eva IllouzAntisemitismus im Liebeslabor

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Sozialwissenschaftlerin Eva Illouz: Scharfe Kritikerin des Antisemitismus, nicht zuletzt im Milieu von Kunst und Universitäten, zugleich scharfe Kritikerin der israelischen Regierung.
Sozialwissenschaftlerin Eva Illouz: Scharfe Kritikerin des Antisemitismus, nicht zuletzt im Milieu von Kunst und Universitäten, zugleich scharfe Kritikerin der israelischen Regierung. (Foto: Corinna Kern/laif)

Die Uni Rotterdam lädt die Soziologin Eva Illouz aus. Grund: Man fühlt sich plötzlich „unbehaglich“ mit der zuvor ausgesprochenen Einladung. Über einen erschütternden Vorgang.

Von Nils Minkmar

Die Sozialwissenschaftliche Fakultät der renommierten Rotterdamer Erasmus-Uni unterhält ein „Liebeslabor“, dies beschäftigt sich mit den Irrungen und Wirrungen der Beziehungen in der modernen Gesellschaft, ein segensreiches Thema, dessen Relevanz niemand bestreiten möchte. Was wäre derzeit komplizierter als das Gewühle der Gefühle? Zum Zwecke der Erforschung des Themas verfügt das Labor über geeignete Räumlichkeiten, die man abschließen und nicht einsehen kann, alles ist im Hinblick auf größtmögliche Diskretion gestaltet. Wie verändert die Pandemie das Liebesleben junger Menschen? Wie entwickeln sich erotische Fantasien und welchen Einfluss hat die Pornografie – das sind nur einige der Themen, die hier erforscht werden.

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