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Roman:Jedem Anfang wohnt ein Jammer inne

Mit seinem neuen Buch "Tod in Turin" versucht der Schriftsteller Jan Brandt, die Grenzen der Popliteratur zu überschreiten. Er arbeitet sich bis an den Rand des Abgrunds heran.

Von Insa Wilke

"Ich wünsche mir Texte von Dichtern, Erzählern, Dramatikern, die sich ins Unbekannte vorwagen", schrieb Jan Brandt im vergangenen Jahr, als er den Zeitschriften-Band der Neuen Rundschau "Manifeste für eine Literatur der Zukunft" herausgab. Wer sich nach dem Unbekannten sehnt, hofft auf Erfahrungen und fragt nach dem Neuen. Die Frage nach dem Neuen aber ist deswegen so ermüdend, weil die wirklich aufreibenden Fragen doch meistens die alten sind. So ist das auch in Jan Brandts zweitem Roman "Tod in Turin".

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