Roma wie die in Ponorata seien "gefangen in einem Kreis aus Armut, Analphabetismus und Arbeitslosigkeit, der sich durch Generationen zieht", beschreibt Gallup seine Eindrücke. Oft werde nur über und nicht mit Roma geredet, wie etwa in gut gemeinten deutschen Talkshows zum Thema, in die aber kein einziger Roma eingeladen sei.

Bilder wie die aus Ponorata, Bistrita und Dilga sind da seltene Einblicke. Bleibt zu bedenken, dass selbst Fotos immer wieder aus dem Kontext gerissen und für Roma-feindliche Berichterstattung verwendet werden, wie 2012 durch die Schweizer Weltwoche. Derlei immerhin hat Gallup mit seinen Bildern noch nicht erlebt.

Im Bild: Andrei Lingurar, eines der Kinder in Ponorata.

Bild: Getty Images 4. Oktober 2013, 11:122013-10-04 11:12:30 © Süddeutsche.de/beu/rus