Rockband "Yes" Bass-Legende Chris Squire ist tot

Chris Squire auf einem Bild aus dem Jahr 2011.

(Foto: dpa)
  • Bassist Chris Squire ist an Leukämie gestorben. Seine Yes-Kollegen bezeichneten ihn als den "Klebstoff" der Band.
  • Der Brite war Gründungsmitglied der Gruppe, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren zu einer der führenden Bands des progressive Rock aufstieg.

Der Mitgründer und Bassist der britischen Rockband Yes, Chris Squire, ist tot. Er sei am Samstag in Phoenix im US-Staat Arizona "friedlich dahingeschieden", teilte die Gruppe via Facebook mit. Erst im Mai hatte Squire bekanntgegeben, dass er an einer seltenen Form der Leukämie leide und in Behandlung sei. Er wurde 67 Jahre alt.

Squire kam am 4. März 1948 in London zur Welt. 1964 flog er von der Schule, weil er zu lange Haare trug. Gemeinsam Sänger Jon Anderson gründete er vier Jahre später Yes. Die Band erlangte Berühmtheit, nachdem sie als Vorgruppe von Janis Joplin aufgetreten war und stieg in der Folgezeit zu einer der führenden Bands im Genre Progressive Rock auf.

Einfluss auf Musiker in der ganzen Welt

Squire war das einzige Mitglied der von vielen Umbesetzungen geprägten Gruppe, das auf allen Yes-Alben spielte. Zu den größten Hits der mit einem Grammy ausgezeichnete Band gehören "Roundabout" und "Owner of a Lonely Heart."

Die heutigen Bandmitglieder - Alan White, Steve Howe, Jon Davison und Geoff Downes - zeigten sich bestürzt über den Tod Squires. "Während der gesamten Existenz von Yes war Chris die Säule der Band, und in vielfacher Hinsicht der Klebstoff, der sie über all die Jahre zusammengehalten hat." Mit seinem phänomenalen Bassspiel habe Squire Musiker in aller Welt beeinflusst.