RobotikHier bin ich Mensch

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Er fiel leider nach wenigen Schritten um: der in Russland präsentierte Roboter Aidol.
Er fiel leider nach wenigen Schritten um: der in Russland präsentierte Roboter Aidol. (Foto: Imago/Valery Sharifulin/ITAR-TASS)

Smarte Roboter übernehmen alle lästigen Arbeiten und morgen die ganze Welt? Nun ja, ganz so weit ist es doch noch nicht – nicht nur in Russland ist die Automatisierung kräftig ins Stolpern gekommen.

Von Michael Moorstedt

Der Golem hat Knopfaugen. Mit gerade mal 33 Kilo Fliegengewicht auf 165 Zentimeter Größe, seinem mit Stoff in gedeckten Farbtönen überspannten Körper und dem leicht opahaften Gang könnte der Haushaltsroboter „Neo“ auch Protagonist einer bittersüßen Pixar-Produktion sein. Die Produktdesigner haben mal wieder ganze Arbeit geleistet: Nicht zu hart soll der Roboter wirken, nicht mit einer makellosen Chrom-Oberfläche verschrecken, so wie seine zahllosen Science-Fiction-Vorbilder. Schließlich soll er möglichst milde Einzug in unsere Wohnwelten halten, irgendwo zwischen Apple-Gadget und Ikea-Möbelstück. Nicht, dass die menschliche Kundschaft angesichts der ja doch tiefgreifenden Implikationen in existenzielle Krisen gerät.

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