Im Hause seines Klavierlehrers traf Schumann die Frau, die sein Leben maßgeblich prägen sollte: Clara Wieck. Trotz eines Altersunterschieds von neun Jahren verstanden sie sich gut, dennoch verlobte sich Schumann 1834 heimlich mit Ernestine von Fricken, löste diese Verlobung allerdings schon ein Jahr später wieder, als er erfuhr, dass sie nur adoptiert und nicht erbberechtigt war. Im gleichen Jahr gründete er die Neue Zeitschrift für Musik, die sich mit zeitgenössischen Strömen der Musik beschäftigt und bis heute existiert.

Die Beziehung zu Clara wurde intensiver, doch stellte sich ihr Vater Friedrich gegen die Beziehung - er verbot jeglichen Kontakt zwischen den beiden. Nach eineinhalbjähriger erzwungener Trennung trafen sie sich wieder, verlobten sich heimlich und klagten vor Gericht das Recht auf ihre Heirat ein. Das positive Gerichtsurteil zugunsten von Robert und Clara führte zum jahrelangen Bruch mit ihrem Vater Friedrich Wieck.

Hier zu sehen ist eine Szene der 2009 erschienenen Verfilmung des Lebens von Clara Schumann "Geliebte Clara".

Foto: Kinowelt /dpa

Bild: dpa 8. Juni 2010, 10:042010-06-08 10:04:29 © sueddeutsche.de/fris