US-Politik„Er möchte ein Weltkaiser sein“

Lesezeit: 8 Min.

„Trump verhält sich wie ein Diktator. Und die Eliten brechen dabei zusammen“: der Politikwissenschaftler Robert Kagan.
„Trump verhält sich wie ein Diktator. Und die Eliten brechen dabei zusammen“: der Politikwissenschaftler Robert Kagan. WIN MCNAMEE/Getty Images via AFP

Der Politikwissenschaftler Robert Kagan über die tiefen Wurzeln des Antiliberalismus in den USA, Trump als Rammbock der Diktatur und Europas Zwickmühle zwischen den Raubtierimperien der Gegenwart.

Interview von Andrian Kreye

In den USA gilt der Politikwissenschaftler und -berater Robert Kagan als einer der führenden Intellektuellen des Neokonservatismus. 1997 gründete er gemeinsam mit dem Publizisten William Kristol die Denkfabrik „Project for the New American Century“, die unter anderem die Außenpolitik George W. Bushs prägte. Inzwischen versteht er sich als Vertreter eines „Liberalismus im amerikanischen Sinne“. Als Trump 2016 Spitzenkandidat der Republikaner wurde, trat Kagan aus der Partei aus. Seinen Posten als Kolumnist der Washington Post verließ er 2024, weil die Zeitung sich nicht gegen Trumps Wiederwahl positionierte. Heute ist er Fellow der Denkfabrik „The Brookings Institution“. Sein jüngstes Buch ist „Rebellion: How Antiliberalism Is Tearing America Apart“.

Zur SZ-Startseite

Debatte
:Ein riesiger Haufen Trash

Alle wollten, dass die Epstein-Akten ins Netz gestellt werden. Jetzt wird die Welt damit geflutet – und die Dokumentation des Bösen versinkt in Fakes und Belanglosigkeiten. Warum Transparenz die Menschheit nicht zwingend weiterbringt.

SZ PlusEin Essay von Gustav Seibt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: