Leni Riefenstahl:Mit Hitler befreundet, von Goebbels gelobt

Leni Riefenstahl und Sepp Allgeier bei den Dreharbeiten zu Triumph des Willens, 1934

Leni Riefenstahl und der Kameramann Sepp Allgeier bei Dreharbeiten zum Reichsparteitagsfilm "Triumph des Willens".

(Foto: Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo)

Die Autorin und Regisseurin Nina Gladitz will in ihrem Buch "Leni Riefenstahl. Karriere einer Täterin" mit dem Mythos einer Frau aufräumen, die angeblich so vieles nicht wusste. Das ist ihr gelungen.

Von Susan Vahabzadeh

Man sollte vielleicht, um die Perspektive von Nina Gladitz zu verstehen, mit einer der Lügen anfangen, die sie so wütend gemacht haben: Leni Riefenstahl hat mehr als einmal behauptet, die Statisten aus dem Lager Maxglan für Sinti und Roma, die in ihrem Film "Tiefland" mitspielten, habe sie nach dem Krieg wohlauf wiedergesehen. Hat sie nicht. Es gibt eine Liste der Komparsen, und viele dieser Menschen darauf stehen auch in den Listen in Auschwitz, wo sie ermordet wurden.

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