Interview„Alle berichten inzwischen von solchen Erfahrungen“

Lesezeit: 6 Min.

Ein Mann geht an einem Gebäude entlang, dessen Fassade nachts mit Davidsternen beschmiert wurde.
Ein Mann geht an einem Gebäude entlang, dessen Fassade nachts mit Davidsternen beschmiert wurde. Geoffroy Van Der Hasselt/dpa

Stella Leder und ihr „Institut für Neue Soziale Plastik“ arbeiten seit Jahren zum Antisemitismus. Ihre Beobachtung: „Juden stehen im Kulturbetrieb unter Generalverdacht.“

Interview von Peter Laudenbach

SZ bei Google bevorzugen

Die jüngste Chronologie antisemitischer Übergriffe der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) dokumentiert für das vergangene Jahr 160 solcher Vorfälle im Kunstbetrieb – Störungen bei Veranstaltungen, Angriffe auf jüdische Künstler, antisemitische Statements bei Konzerten und Ausstellungen. Seit dem 7. Oktober 2023 und dem Krieg in Gaza haben solche Übergriffe deutlich zugenommen. Stella Leder und das von ihr geleitete „Institut für Neue Soziale Plastik“ beschäftigen sich seit 2015 mit Antisemitismus-Prävention im Kulturbetrieb. Nach Leders Beobachtung werden „antisemitische Positionen schleichend normalisiert“.

Zur SZ-Startseite

Debatte
:Das Wort dafür heißt Feigheit

Anschläge, Morddrohungen, Absagen von Veranstaltungen: Gewöhnen wir uns daran, dass der Antisemitismus jüdisches Leben in Deutschland gefährdet?

SZ PlusEssay von Peter Laudenbach

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: