Eigentlich müsste das Kino gerade Hochkonjunktur haben, jede Leinwand ist das Portal in eine andere Welt – in Tagen, in denen die Gegenwart wirklich zum Vergessen ist. Man muss nur still sitzen, alle Sinne öffnen und warten, bis es dunkel wird, und schon kann man überall sein, nur nicht hier und jetzt. So gesehen ist ein Film über Maria Callas ein Versprechen – eine echte Chance, ein Stück Vergangenheit aufleben zu lassen.
„Maria“ im KinoDie Welt ist eine Oper
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Angelina Jolie spielt die Callas in Pablo Larraíns „Maria“. Der Film über die große Diva verspricht Flucht aus einer nervösen Gegenwart – bleibt aber in der Vergangenheit stehen.
Von Susan Vahabzadeh
