OperDie letzten Überlebenden der Menschheit

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In der „Großen Stille“ sitzt das Hamburger Staatsorchester unter der Bühne, zusammen mit dem Dirigenten Omer Meir Wellber (ganz links).
In der „Großen Stille“ sitzt das Hamburger Staatsorchester unter der Bühne, zusammen mit dem Dirigenten Omer Meir Wellber (ganz links). Tanja Dohrendorf

Die Hamburger Oper zeigt Wege in eine lebendige Zukunft auf. Christopher Rüping und Dirigent Omer Meir Wellber schicken mit „Die große Stille“ Mozarts Musik ins Weltall.

Von Egbert Tholl

Die zu früh gehen, verpassen die Oper. Diese ist dann, da währt der Abend schon eine knappe Stunde, „Apollo et Hyacinthus“, die Wolfgang Amadeus Mozart mit elf Jahren für die Salzburger Universität schrieb. Der Text ist auf Latein und erklärt, wie die Hyazinthen in die Welt kamen: Apollo verwandelt den toten Hyacinthus in ein Meer dieser Blumen. Auch hier, an der Hamburger Staatsoper, wachsen auf der Bühne Hyazinthen. Bis es allerdings so weit ist, braucht man ein wenig Geduld.

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