KinoWie kriegt man die Kids von Tiktok los?

Lesezeit: 2 Min.

Tommy darf noch mal seinen „Content“ sehen, um sich zu schämen. Aber er schämt sich gar nicht.
Tommy darf noch mal seinen „Content“ sehen, um sich zu schämen. Aber er schämt sich gar nicht. X Verleih

Mit einem Schlagstock und Jane Austen vielleicht? Im Psychohorrorfilm „Good Boy“ von Jan Komasa testet eine britische Familie diesen Ansatz an einem im Keller angeketteten Influencer.

Von Philipp Bovermann

SZ bei Google bevorzugen

Das Bildungsbürgertum wird gern für tot erklärt, besonders von Menschen aus dem Bildungsbürgertum. Womöglich verfrüht. Denn es gibt sie noch: Menschen, die auf ihren Landsitzen Bücher lesen, Klassikkonzerte hören, Filme von Ken Loach gucken und sich verzogene Jugendliche als Geisel im Keller halten, Menschen wie die britische Familie aus Jan Komasas Film „Good Boy“. Da gibt es die gespensterhaft durch das Haus schleichende Mutter Kathryn, den Vater Chris, Besitzer eines Toupets und einer Achtzigerjahre-Jeffrey-Dahmer-Gedächtnisbrille, und den Sohn Jonathan, frühes Teenageralter, der Disneyfilme und Football mag und von seinen Eltern Privatunterricht bekommt, denn die Straßen, die zum Landsitz der Familie führen, sind lang und einsam.

Zur SZ-Startseite

Debatte
:Dokument eines Fehlverhaltens

Wim Wenders verhält sich in der Diskussion um eine Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski herablassend und unverschämt. Sein Werk „Falsche Bewegung“ sollte er dennoch nicht antasten.

SZ PlusEssay von David Steinitz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: