TheaterfestivalHör mal, wer da weint

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Er will in den Urlaub, sie ist genervt vom Dauergeschrei. Beritan Balci und Thomas Lettow im Marstall.
Er will in den Urlaub, sie ist genervt vom Dauergeschrei. Beritan Balci und Thomas Lettow im Marstall.
Adrienne Meister

Was, wenn auf der ganzen Welt plötzlich Babygeschrei zu hören ist? Neun Autorinnen und Autoren schreiben darüber gemeinsam ein Stück. Am Münchner Residenztheater hatte „The Crying Child“ jetzt Premiere.

Von Christiane Lutz

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Stellen Sie sich vor, Sie hören plötzlich ein Baby schreien. Es muss sich um ein Kind im Haus handeln, denken Sie, oder um eines, das auf der Straße vorbeigeschoben wird. Aber das Schreien hört nicht auf. Sie hören es von nun an eigentlich immer. Unter der Dusche, im Bett, auch im Urlaub am Strand von Ko Samui. Zu welchen Schlüssen kommen Sie? Sind Sie verrückt geworden? Sind alle verrückt geworden? Ist das eine geheime Mission der Politik, die Menschheit zu kontrollieren, oder der Marketingtrick eines Kopfhörerherstellers? Warum weint dieses Kind überhaupt?

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Premiere im Marstall
:Ein fantastischer Akt der Solidarität

Das Ensemble des Residenztheaters bringt Delschad Numan Khorschids Text über die Hasskommentare zu seiner Lebensgeschichte auf die Bühne. Und zwar mit einem besonderen Bühnenbild.

SZ PlusKritik von Egbert Tholl

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