Residenztheater MünchenSterben, diese Sonderrealität

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Zwischen Schwesterlichkeit und normativer Strenge: Barbara Horvath (links) und Sibylle Canonica.
Zwischen Schwesterlichkeit und normativer Strenge: Barbara Horvath (links) und Sibylle Canonica. SANDRA THEN

Lisa Stiegler inszeniert Simone de Beauvoirs autobiografischen Klassiker „Ein sanfter Tod“: ein Kammerspiel zwischen Mutter und Töchtern am Lebensende, gütig und gnadenlos.

Von Marie Schmidt

Der Satz ist eigentlich ein Skandal: „Er ist in dem Alter, wo man stirbt.“ Zu seiner vergeblichen Kühle arbeiten sie sich vor an diesem Abend. Als 1964 das Memoir der großen Ahnin des Feminismus Simone de Beauvoir über den Tod ihrer Mutter erschien, behauptete sie darin, so auf die Nachricht vom Sturz der alten Dame reagiert zu haben, „letzten Endes war sie in dem Alter, wo man stirbt“ – „elle avait l’âge de mourir.“

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