75 Jahre Neues ResidenztheaterLasst uns die Wahrheit erkennen

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Die israelische Soziologin Eva Illouz sprach beim Festakt zu 75 Jahren Neues Residenztheater München am 25. Januar.
Die israelische Soziologin Eva Illouz sprach beim Festakt zu 75 Jahren Neues Residenztheater München am 25. Januar. Joel Heyd/Residenztheater

Mehr als jede andere Kunst stellt das Theater die Frage: Worin besteht das Wesen der Realität, die unsere Augen sehen? Genau deshalb brauchen wir es so dringend in diesen trüben Zeiten.

Gastbeitrag von Eva Illouz

Das Theater weist eine große Zahl von blinden oder visuell eingeschränkten Figuren auf. Aus dem Stegreif denke ich an Ödipus und Teiresias in „König Ödipus“, an „Antigone“, an Gloucester in „König Lear“, Hedvig Ekdal in Ibsens „Die Wildente“. Und es gibt noch mehr.

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Münchner Historie
:75 Jahre Residenztheater: Eine Bühne für die Demokratie

1948 beschloss der Bayerische Landtag, ein neues Residenztheater zu bauen. Die Aufgabe, dem Volke Besinnung und Freude zu bringen, ist dieser Bühne geblieben. Die Geschichte eines großen Hauses.

SZ PlusVon Yvonne Poppek

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