Streit über Reinhard Meys Friedenslied „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“Die Antikriegskrieger

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Jedes Mal werde sein Song „ein klein bisschen dringlicher“, sagte Reinhard Mey über sein „Söhne“-Lied. Das war im Jahr 1992.
Jedes Mal werde sein Song „ein klein bisschen dringlicher“, sagte Reinhard Mey über sein „Söhne“-Lied. Das war im Jahr 1992. (Foto: Hubert Jelinek/imago)

Wurde Reinhard Meys Song „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ vom SWR gecancelt? Nun, nein. Eher schon ist der Fall ein Lehrstück über die Macht alternativer Fakten.

Von Joachim Hentschel

Zugegeben, in etwas seltsamer Nachbarschaft steht das Lied hier schon. Drumherum bollern die Songs, die man im Autoradioprogramm eines Ü40-Senders erwarten würde: „Stairway to Heaven“ und „Bohemian Rhapsody“, „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten und, der regionalen Ausrichtung zuliebe, „Oinr isch emmr dr Arsch“, der Schwitzjeanskutten-Klassiker der oberschwäbischen Gruppe Schwoißfuaß.

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