Interview„Biber kümmern sich um die verdammten anderen Tiere“

Lesezeit: 7 Min.

Jim Jarmusch im September 2025 bei den Filmfestspielen von Venedig.
Jim Jarmusch im September 2025 bei den Filmfestspielen von Venedig. Alamy Stock Photos / Andrea Raff/Mauritius Images

Jim Jarmusch redet gern, sollte man meinen. Sein neuer Film „Father Mother Sister Brother“, mit dem er in Venedig den Goldenen Löwen gewann, besteht ganz aus Gesprächen von Familien untereinander. Zeit, mal zu quatschen – über Pilze, Telepathie und vegane Gangsterrapper.

Interview von Philipp Bovermann

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Jim Jarmusch, ein Pionier des amerikanischen Independent-Kinos („Permanent Vacation“, „Down by Law“, „Coffee and Cigarettes“, „Only Lovers Left Alive“), dreht immer noch mit kleinen Budgets, kann sich inzwischen aber kaum retten vor Angeboten hochkarätiger Schauspieler. In „Father Mother Sister Brother“ spielen Cate Blanchett, Adam Driver, Charlotte Rampling, Vicky Krieps und, wie so oft bei ihm, Tom Waits mit. Jarmusch, wirr abstehendes graues Haar, schwarze Brille, schaltet sich zum Interview per Videocall aus einer eingelebt wirkenden Wohnung zu. Im Halbdunkel hinter ihm ist eine durchs Oberlicht angestrahlte Küchenzeile zu erkennen. Bücherstapel bedecken Tische und Abstellflächen.

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Kino
:Der zärtliche Jim Jarmusch

Geschwister reden miteinander, Kinder mit ihren Eltern, sehr viel mehr passiert in der ausgezeichneten Tragikomödie „Father Mother Sister Brother“ nicht.

SZ PlusVon Martina Knoben

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