Buchmesse „Seitenwechsel“„Wir Rechten sind Individualisten“

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Die AfD hat die Debatte um die zweitägige Messe als „künstlich aufgeheizt“ bezeichnet.
Die AfD hat die Debatte um die zweitägige Messe als „künstlich aufgeheizt“ bezeichnet. (Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago)

Die rechte Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle gerät zum logistischen Durcheinander. Auch Überraschungsgast Alexander Gauland kann die Besucher nicht mit der langen Schlange vor dem Würstchenstand versöhnen. Ein Besuch.

Von Bernhard Heckler

Die nächste S-Bahn zum Messegelände am Stadtrand von Halle an der Saale, wo am Wochenende die Buchmesse „Seitenwechsel“ stattfindet, kommt erst in vierzig Minuten. Der angereiste Besucher würde wohl einen Auftritt von Gloria von Thurn und Taxis verpassen, das wäre doch schade. Also Taxi. Der Fahrer warnt vor: Da sei „die Hölle los“, überall Demonstranten, weil die Messe „wohl irgendwie bisschen rechts“ sein solle. Der Besucher müsse wohl oder übel die letzten Meter zu Fuß gehen, ganz zum Eingang könne er nicht durchfahren.

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