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Rassismus-Debatte:Schwarzer Zorn

Ta-Nehisi Coates hat mit "Zwischen mir und der Welt" ein explosives Buch geschrieben. Den Weißen will er nicht vergeben, den Afroamerikanern macht er keine Hoffnung.

Kugeln auf Schwarze, ob aus Dienstwaffen oder nicht, sind in den USA tägliche Routine. Doch seit der Welle von Gewalt, seit der Ermordung von Trayvor Martin, seit Ferguson und Charleston, wird nun endlich darüber gesprochen. Man hatte in den USA schon hier und dort die "post-rassische" Ära" ausgerufen, seit der erste Afroamerikaner Präsident wurde. Doch das erwies sich als voreilig. Ob es um die Toten ging, ob um Harper Lees Buch "Gehe hin, stelle einen Wächter", ob um die weißen Oscars: Die Debatte um Schwarz und Weiß wird mit einer Heftigkeit geführt wie seit Jahrzehnten nicht.

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