Internationale ZusammenarbeitAiwanger sollte hier mal strampeln

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Der Beton ist glatt, das Gedränge überschaubar: Die von Deutschland finanzierten Radwege in Lima bieten bislang freie Fahrt.
Der Beton ist glatt, das Gedränge überschaubar: Die von Deutschland finanzierten Radwege in Lima bieten bislang freie Fahrt. Alexander Görlach

Im Wahlkampf agitierten die Freien Wähler und die AfD gegen deutsche Entwicklungshilfe für Radwege in Peru. Die sind nun fertig – und wirken heute wie ein Souvenir aus einer guten, alten Zeit.

Von Alexander Görlach

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Im Juni beginnt der Winter in Lima. Die Stadt ist wolkenverhangen und es nieselt. Vom Meer weht ein kühler Wind über die üppigen Parkanlagen, sie bilden einen grünen Gürtel, der sich an dem Kliff entlangschlängelt, das das Meer überragt. Eigentlich ist das kein Wetter zum Fahrradfahren, aber hier radeln sie tapfer durch die Parkanlagen. Die Radwege sind breit und gehen in beide Richtungen. Es sind die Wohngebiete der Reichen, die mit diesen Anlagen veredelt werden. So prägen denn auch schicke Räder und elegante Sportoutfits das Bild auf den Radwegen. Durch diese Wohngebiete rollen die neuesten Modelle, die Luft ist sauber.

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